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Das Team steht bereit. Zum Auftakt kommt Borken in die
Antonianumhalle. Trainerin Danuta Brinkmann ist vor ihrem dritten
VfL-Jahr zuversichtlich. Zehn Spielerinnen und ein eingespieltes
Coaching-Team sollen es richten.Wenn die Volleyballfrauen des VfL
Oythe am morgigen Samstag um 17.00 Uhr in der Vechtaer
Antonianumhalle gegen die Skurios Volleys Borken antreten, erwartet
Trainerin Danuta Brinkmann
nichts weniger als den ersten Saisonsieg und damit die
Grundsteinlegung für eine erfolgreiche Saison in der 2.
Bundesliga Nord der Frauen. Volleyball-Obmann Matthias Schumacher
sagt vor dem Aufgalopp: "Wir wollen besser abschneiden als im
letzten Jahr." Brinkmann ergänzt: "Das auf jeden Fall. Wir
streben Platz eins bis vier an."
Die VfL-Trainerin, die in jungen Jahren als Spielerin auch
ein großes Kapitel der Bundesliga-Geschichte in Oythe
mitgeschrieben hat, sieht die Liga in dieser Saison sehr
ausgeglichen. "Es gibt keine klaren Favoriten,
weder für die Meisterschaft noch für den Abstieg",
glaubt die gebürtige Polin. Bayer Leverkusen, DSHS Köln
und der TV Gladbeck seien wohl wieder oben zu erwarten, auch der
Kieler TV habe sich gut verstärkt.
Und Borken? Der Vorjahresaufsteiger und erste Oyther Gegner
wurde mit viel Euphorie und von einem guten Publikum durch die
Saison getragen. Für Brinkmann steht fest: "Wir dürfen
sie nicht spielen lassen. Und
wir sollten so stabil sein, dass wir sie unter Druck setzen
können." Mit Blick auf die gehobenen Ziele verrät die
Oyther Trainerin: "Wenn man oben mitspielen will, muss man Borken
schlagen." Im Gästeteam von Trainer Udo Jeschke stehen 13
ausschließlich deutsche Spielerinnen. In der letzten Saison
gewann Oythe daheim 3:0, verlor aber in der Frühphase der
Serie in Borken mit 2:3.
Von Andreas Hausfeld