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Nach vier Punktspielaufgaben gegen Teams aus dem Mittelfeld und den unteren Tabellenregionen wartet nun am Samstag (18 Uhr, GGI-Halle) mit dem Spiel gegen das SWE Volleyteam Erfurt die erste große Bewährungsprobe auf den VVG.
Das Duell der beiden zweitbesten Teams Thüringens und Sachsens hat sich spätestens seit der Saison 2009/2010 zu einem echten Klassiker gemausert. Seinerzeit stritten sich beide Vertretungen um die Krone der 2. Liga Süd, die sich letztendlich die Blumenstädterinnen aufsetzen durften. In der Folgesaison kämpften die Erfurterinnen in der Eliteliga um Punkte und Satzsiege, waren dort zumindest erfolgreicher als seinerzeit der VCM Grimma, konnten jedoch den Abstieg nicht verhindern. Ein Jahr später kam es dann zum Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VVG, das dieser im Meisterschaftsfinale in Thüringens Landeshauptstadt zu eigenen Gunsten entschied.
Auch in den beiden drauffolgenden Spielserien hatte der VVG immer die Nase vorn und es gab jeweils packende und zumeist langanhaltende Begegnungen. Nur in den Pokalspielen der letzten Jahre hatte das SWE Volleyteam immer das bessere Ende für sich und konnte sich im Übrigen am letzten Wochenende mit einem 3:1-Erfolg gegen die TG Bad Soden für das Achtelfinale des DVV-Pokals qualifizieren, in dem mit dem SC Potsdam ein Team aufwartet, das in den letzten Jahren zu einer festen Größe der 1. Bundesliga geworden ist.
Vor drei Wochen, als die Erfurterinnen zum Regionalpokalfinale in Grimma weilten, sah der VVG beim 1:3 zumindest in den Sätzen 3 und 4 nicht wirklich gut aus, es gilt jedoch zu bedenken, dass mit Mannschaftskapitän Kristin Stöckmann sowie mit Anika Boin und Maria Eckelmann drei Stammkräfte fehlten und unsere Mädels ohne Wechselspielerinnen auskommen mussten - und dafür machten sie ihre Sache recht gut!
Das Team hofft natürlich zur mentalen Unterstützung auf eine gut gefüllte Halle und auch aus Erfurt werden sicherlich etliche Schlachtenbummler anreisen. Und für die Grimmaer gilt: Jeder bringt noch einen mit. Bis dahin!