Volleyball Bundesliga

Raben halten den KSC Berlin auf Distanz

Raben halten den KSC Berlin auf Distanz
Jonas Kronseder, Liana Mesa Luaces, Erica Wilson und Björn Matthes (Foto: Burkhard Kroll)
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Das vorletzte Spiel der Hauptrunde verloren die Schmetterlinge des KSC Berlin am Mittwochabend mit 0:3 (19:25, 20:25, 17:25). Während die Gäste aus dem Niederbayerischen mit dem Sieg in Berlin Selbstvertrauen in Vorbereitung auf die Pre-Playoffs tanken konnten, muss der KSC weiter gegen den Abstieg kämpfen.

Trainer Björn Matthes setzte analog zum Spiel in Suhl auf die Erfahrung von Stephanie Utz in der Abwehr, um speziell in der Annahme mehr Sicherheit zu erreichen. Ansonsten trat das personell weiterhin gehandicapte KSC-Team in der erwarteten Aufstellung auf. Bei Vilsbiburg war erneut Lena Stigrot im Mittelblock im Einsatz. Raben-Trainer Jonas Kronseder setzte sowohl auf die Zuspielfähigkeiten von Ex-KSC-Stellerin Mona Elwassimy, wie auf die kurzfristig geholte kanadische Nationalspielerin Kyla Richey auf Außen/Annahme. Die Raben agierten von Anfang an konzentriert und hielten die Gastgeberinnen auf Distanz. Der KSC kämpfte, holte bis zum Gleichstand beim Punktestand von 18:18 auf, um dann den Satz doch noch klar abzugeben. Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern im zweiten Durchgang. Beim 18:18 gab es den Gleichstand, ehe Vilsbiburg wieder anzog. Im dritten Satz gelang den Berlinerinnen keine Steigerung mehr.

Die Raben profitierten von ihrer Ausgeglichenheit, wenngleich die Zuschauer durchaus noch einigen Verbesserungsbedarf zu sehen bekamen. Wenn gar nichts mehr ging, half fast immer der Pass auf Liana Mesa Luaces, die mit durchschnittlich sechs Punkten pro Satz einen sehr guten Schnitt erreichte. Der KSC hielt in Aufschlag und Annahme sowie Blockarbeit durchaus mit den Gästen mit, verlor das Spiel jedoch mit der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff. Lediglich Kindra Carlson konnte nach Beseitigung ihrer Ladehemmung zu Anfang des Spiels zuverlässig punkten. Die Außenangreiferinnen kamen wie schon in den letzten Spielen zu selten zu Punkterfolgen. Gerade hier hatte Trainer Björn Matthes nach den Ausfällen der letzten Wochen auch nur begrenzt Wechselalternativen.

Für den KSC wird das letzte Hauptrundenspiel am kommenden Samstag gegen Aurubis Hamburg zum Finale. Nur mit dem Gewinn von mindestens zwei Sätzen kann der sportliche Klassenerhalt gesichert werden. Mit einer Energieleistung wollen die Schmetterlinge den Kampf um den Klassenerhalt für sich entscheiden.

published on Thursday, February 19, 2015 at 12:14 AM; created by Köpenicker SC e.V.Last modification: 2/19/15, 11:20 AM