Volleyball Bundesliga

Verletzungspech und Siegesfreude

Verletzungspech und Siegesfreude
Coach Florian Völker vor Herausforderungen
Photo: Martina Lowin

Verletzungspech und Siegesfreude

Der erste Blick auf den Spielbogen lässt nicht erahnen, welcher Herausforderung Trainer Florian Völker sich bereits vor dem Spiel gegen die Youngster aus Schwerin stellen musste.  Insgesamt waren vier Spielerinnen nicht vollumfänglich einsatzfähig, so dass eine ungewöhnliche Startaufstellung vom Coach auf den neuen Hallenboden geschickt wurde.

Alle drei Mittelblockerinnen wurden gemeinsam in den ersten Satz geschickt, wobei Mercedes Zach zunächst die Rolle der verletzten Stephanie Utz auf Diagonal eingenommen hat. Im ersten Satz lief das Spiel der Köpenickerinnen gut an. Wenig Eigenfehler und starke Angriffe setzten die jungen Spielerinnen aus Schwerin zu sehr unter Druck. Dieser Satz ging mit 25:14 an den Gastgeber. Im zweiten Satz konnte die Souveränität auf Köpenicker Seite nicht mehr abgerufen werden. Lange Zeit konnten die Köpenickerinnen zwar mithalten, jedoch liefen sie von Beginn an einem Zwei- Punkterückstand hinterher. Zum Ende des zweiten Satzes ließen allerdings die Kräfte nach, so dass es am Ende verdient 18:25 für die Schwerinerinnen stand. Optimistisch und konzentriert ging es in den dritten Satz, der maßgebend für das weitere Spiel werden würde. Beide Mannschaften waren auch in diesem Satz eng beieinander. Die Mannschaft um Kapitänin Katharina Kummer schaffte sich erst zum Ende des Satzes von der gegnerischen Mannschaft abzuheben, bevor die Schweriner sich erneut bis auf 24:23 herankämpften. Ein Aufschlagfehler auf gegnerischer Seite bescherte den Mädels vom KSC einen knappen Satzgewinn. Der vierte Satz gestaltete sich wie ein Abbild des zweiten Satzes, Eigenfehler traten zu häufig auf und gut ausgespielte Situationen der jungen Schwerinnen führten zum Satzverlust mit 19:25. Vor dem Tie-Break wurde den Spielerinnen des KSC bewusst, dass man einer Mannschaft gegenübersteht, die im Durchschnitt 10 Jahre jünger ist und man die Erfahrenheit ausspielen könnte. Konstante, druckvolle Aufschläge sowohl von Zuspielerin Katharina Kummer und Josephine Suhr brachten einen sicheren Satzgewinn mit 15:8.


In dieser Woche heißt es nun für die angeschlagenen Spielerinnen sich weiterhin zu erholen und Kräfte für den nächsten Sonntag zu sammeln. Am 30.10.2016 um 14.00 Uhr wird schon das nächste Heimspiel gegen Dingden in der Hämmerling Halle ausgetragen.

published on Monday, October 24, 2016 at 10:05 PM; created by Köpenicker SC e.V.