Volleyball Bundesliga

Zumindest die Derby-Serie soll halten

Zumindest die Derby-Serie soll halten
Das Team freut sich auf das Derby gegen Emlichheim
Photo: Franz Middelkamp

Vor dem Heimspiel am Samstag (17.00 Uhr) gegen Union Emlichheim ist bei zwölf beziehungsweise elf Punkten Rückstand auf die Topteams Bayer Leverkusen und DSHS Köln der Weg nach ganz oben verbaut. Zumal es zurzeit wenig Anzeichen für sportliche Stabilität wie vor Jahresfrist gibt, als man sämtliche zwölf Spiele der Rückrunde 2016 gewann und Vizemeister wurde. Und 2017? Nach verheißungsvollem Beginn (3:0 gegen die Volleys Borken) folgte mit dem 1:3 beim Köpenicker SC II wieder ein Rückschlag, der an die Hinserie erinnerte. Am Samstag soll nun gegen einen Lieblingsgegner wieder ein Sieg her, um sich im Vorderfeld zu behaupten. Oythes Trainerin Danuta Brinkmann sagt: „Wir wollen es zu Hause durchziehen. Ich denke, dass es momentan für uns ein Vorteil ist, wenn wir in der Antonianumhalle spielen.“ Und mit Blick auf den früher von ihr gecoachten Gegner sagt sie: „So lange ich hier bin, habe ich gegen Emlichheim noch kein Spiel verloren.“ Auch nicht das denkwürdige Hinspiel Anfang Dezember in der Grafschaft Bentheim, wo Oythe mit 3:2 gewann und in den Sätzen drei (29:31) und vier (25:27) einen vorzeitigen Sieg und damit einen dritten Punkt verpasste. Danuta Brinkmann ist auch für die nächste Auflage des einzigen Niedersachsenderbys zuversichtlich: „Wir kennen Emlichheim gut und wissen, wo wir ansetzen müssen.“ Auch einige Aktive beider Teams sind untereinander gut bekannt. Aleksandra Niemiec spielte schon beim SCU, während die Ex-Oytherin Zuzana Buchlova nun das Emlichheimer Trikot trägt. Das Team von der deutschniederländischen Grenze musste seine letzten vier Partien 2016 mit Tiebreak absolvieren (zwei Siege, zwei Niederlagen). In diesem Jahr ist Emlichheim noch ohne Spiel. In puncto Matchpraxis hat der VfL Oythe also einen klaren Vorteil. Allerdings ist der Gastgeber erst gestern richtig verschärft ins Training eingesteigen, nachdem es am Dienstag einige Absagen aus verschiedenen Gründen gab. Oyther Plus: Sandra Cabanska ist nach ihrer Ellenbogen-OP wieder dabei und wird als zehnte Spielerin zur Verfügung stehen. Dagegen hat Antonija Legcevic in Berlin wie befürchtet bei einer verunglückten Landung eine Bänderdehnung davongetragen und muss zwei Wochen pausieren. „Ansonsten sind wir richtig motiviert“, verspricht Danuta Brinkmann. Natürlich hat sie ihre eigene Mannschaft voll im Visier, obwohl sie mit Blick auf Emlichheim auch sagt: „Es ist immer interessant zu sehen, wie sich die jungen Spielerinnen, die man früher trainiert hat, entwickelt haben.“ Im Hinspiel haben sie dem VfL arg zugesetzt. Etwas weniger Aufregung wäre den Oytherinnen jetzt ganz angenehm.
Von Andreas Hausfeld

 

published on Friday, January 20, 2017 at 8:17 PM; created by VfL Oythe 1947 e.V.Last modification: 1/20/17, 8:21 PM